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Umwelt

Aufgrund Globalisierungstendenzen, internationaler Arbeitsteilung, Güterstruktureffekte etc. ist der Güterverkehr in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Der Großteil der Güter wird mit dem Lkw vom Versender zum Empfänger transportiert. Nicht nur Staus, Lärm und enorme Umweltbelastungen sind die Folgen, sondern es ist auch mit einer Verschlechterung der Transportqualität zu rechnen.

Um nicht in einem Verkehrsinfarkt zu enden, ist neben einer Verkehrreduzierung die Verlagerung und Verschiebung gewisser Güterströme auf die alternativen Verkehrsträger Schiene und Wasserstraße zwingend notwendig.

Dass dies nicht für alle Güter möglich ist, ist klar: die Vorteile des LKW wie z.B. Tür-zu-Tür-Transporte und Flexibilität sprechen für sich. Dennoch werden Bahn und Binnenschiff immer attraktiver, vor allem in Hinblick auf steigende Mautkosten und Dieselpreise. Gerade auf langen Distanzen können jene beiden Verkehrmittel mit ihren systemimmanten Charakteristika Schnelligkeit, Massenleistungsfähigkeit, geringer Energieverbrauch bei niedriger Umweltbelastung und hohem Sicherheitsniveau punkten.

Einen Beitrag zur Entlastung der Straße leisten Umschlagterminals im Kombinierten Verkehr (KV). Sie bieten die Möglichkeiten, Container, Wechselbrücken und kranbare Sattelauflieger auf umweltfreundlichere Verkehrsträger zu verlagern.

Seit 1968 wird in Deutschland der Kombinierte Verkehr systematisch ausgebaut. Aus kleinsten Anfängen hat er sich zu einer wichtigen Alternative im Gütertransport entwickelt. Heute werden allein auf dem deutschen Schienennetz jährlich etwa 30 Mio. t Güter mit KV-Zügen befördert – das entspricht dem Transportvolumen von mehr als 7000 LKW-Fahrten täglich im deutschen Fernstraßennetz. Oder anders ausgedrückt: 1 Ganzzug im KV ersetzt ca. 50 LKW, die somit nicht mehr über die Straße rollen.